Wenn Schüler von einem „Abschreibeverbot“ sprechen, dann bezieht sich dieses in der Regel auf die Phasen im Unterricht, in denen neuer Stoff vermittelt und/oder erarbeitet wird. Innerhalb dieser Unterrichtsblöcke werden u.a.

  • von den Schülern Vermutungen angestellt,
  • neue Inhalte diskutiert
  • gemeinsam auch „Fehler“ gemacht (wichtiger Bestandteil des Lernens!)
  • Zusammenhänge zu bereits bekanntem Stoff hergestellt

In der Folge ergibt sich in der Regel gegen Ende der Stunde ein Tafelbild, welches eine sinnvolle Zusammenfassung der neuen Lerninhalte darstellt. In dieser „Phase der Sicherung“ sollte dann genug Zeit zum Abschreiben bleiben. Ist dieses nicht der Fall, sollten Sie beim nächsten Elternsprechtag den jeweiligen Fachlehrer auf die Problematik ansprechen.

Fazit: Wer zum falschen Zeitpunkt Tafelbilder abschreibt,

  • kann sich nicht beteiligen => negativer Einfluss auf die notenrelevante mündliche Beteiligung
  • bekommt wichtige Zusammenhänge nicht mit => Das Rekapitulieren und Vertiefen zu Hause fällt schwer

Falls Sie Unterstützung bei der Bewältigung fachlicher Lücken benötigen. Hier finden Sie unser Konzept der Einzelnachhilfe zu Hause

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