Was macht ein Beratungslehrer?

Aufgaben einer Beratungslehrkraft

Im Idealfall gibt es zwei Beratungslehrkräfte – eine Frau und einen Mann, die einer Schule zugeordnet sind. Diese sind grundsätzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet – wer hier unsicher ist, sollte vor Beginn eines Gespräches gezielt nachfragen, was vertraulich behandelt werden darf (Stichwort: Straftaten). Grundsätzlich ist es Ziel, gemeinsam einen Lösungsansatz zu entwickeln, um dann gezielt weitere Ansprechpartner einzubinden, wie zum Beispiel (Schulpsychologische) Beratungsstellen, das Jugendamt oder auch die Landesschulbehörde

Berater für alle an der Schule

Die Beratungslehrer stehen allen an Schule beteiligten Personen zur Seite, die mit einer Situation nicht zurechtkommen und Unterstützung suchen. Hierzu zählen alle Themengebiete von Gewalt über Suizid bis Drogen:

  • Schüler: Probleme mit einzelnen Fachlehrern, Stress mit Mitschülern oder Kummer zu Hause (Scheidungen, Todesfälle, Misshandlung) 
  • Eltern: Erziehungsprobleme, Unerklärliche Leistungsabfälle oder Ansätze von Schulverweigerung
  • Lehrer: Probleme mit einzelnen Schülern, Umgang mit dem Kollegium 

Fast alle Schulen haben ein Beratungszimmer – falls es notwendig und sinnvoll erscheint, kommen die Beratungslehrer aber auch nach Hause.

Wie kommt man in Kontakt?

Der Kontakt zu den Beratungslehrern findet immer freiwillig statt – im Idealfall wird im Vorfeld ein Termin vereinbart, damit das Gespräch in Ruhe stattfinden kann. Viele Schulen stellen die Kontaktmöglichkeiten auf der Webseite vor, mitunter gibt es gesonderte Telefonnummern oder einen Briefkasten vor den Beratungszimmern. Was immer funktioniert ist der Kontakt über den Klassenlehrer, das Sekretariat oder wenn es anonym geschehen soll, über einen Brief, der ins Fach des Beratungslehrers gelegt werden kann.


Ausgewählte Informationen und Links zu einzelnen Schulproblemen finden Sie hier: Nummer gegen Kummer, Kinderaerzte-im-netz, ADHS, Legasthenie und Dyskalkulie

 

 

 



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